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Nutzung des 60m- sowie des 6m-Bandes durch den Amateurfunkdienst

Das Bundesverkehrsministerium hat die Frequenzverordnung geändert, mit Auswirkungen für den Amateurfunkdienst im 60 m- und im 6 m-Band.

Im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 72. ausgegeben zu Bonn am 10. November 2017, ist nachzulesen, dass mit Wirkung vom 11. November 2017 folgende Änderungen in Kraft getreten sind.

Dem Amateurfunk wird der Frequenzbereich 5351,50 – 5366,50  kHz mit einer maximal zulässigen Strahlungsleistung von 15 Watt EIRP auf sekundärer Basis zugewiesen.

Außerdem wird der bislang dem Amateurfunkdienst auf sekundärer Basis zugewiesene Frequenzbereich 50,08–51,00 MHz dauerhaft auf 50,03–51,00 MHz erweitert.

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TKG- und EMVG-Beiträge für die Jahre 2015 und 2016

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Zahlen für die TKG- und EMVG-Beiträge für die Jahre 2015 und 2016 festgelegt.

TKG EMV Summen
2015 6,87 € 24.59 € 31,46 €
2016 7,97 € 18,92 € 26,89 €

Wichtig! Die Beiträge sind erst nach Zustellung der Bescheide der BNetzA fällig.

Nachzulesen ist das im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 70. ausgegeben zu Bonn am 27. Oktober 2017, Seite 3604: Neunte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung vom 20.10.2017.

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Neue Verordnung mit dem erweiterten „Handyverbot“ in Kraft getreten

Die 53. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften ist am 18. Oktober im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit am 19. Oktober in Kraft getreten. Wir berichteten hierüber unter der Überschrift „erweitertes Handyverbot“.
Die Verordnung kann hier nachgelesen werden: BGBl-Teil1Nr68-2017.

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70 MHz: Duldung der Nutzung durch den Amateurfunkdienst ist ausgelaufen

Es wird daran erinnert, dass die Duldung zur beschränkten Nutzung von Teilen des 4-m-Bandes durch Funkamateure in Deutschland am 31. August 2017 ausgelaufen ist.

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2-Meterband-Amateurfunkrelais DB0ZK wurde modernisiert

Das 2 m-Band-Amateurfunkrelais DB0ZK wurde am 07.08.2017 umgebaut und modernisiert. Das bisherige Analog-Relais wurde durch einen modernen Yaesu DR-1X Repeater ersetzt. Das neue C4FM-Relais wurde vom VFDB beschafft und wird durch den OV Bonn (Z37 ) betrieben.
Das Relais bietet die Möglichkeiten, den Betrieb wie bisher in FM abzuwickeln, wie auch im  Digitalmodus C4FM. Im nächsten Schritt ist die Internetanbindung geplant (mit dem WIRES-X-Netzwerk) und somit eine direkte Kopplung mit weiteren C4FM-fähigen Relais im Rheinland.
Für den Betrieb ist zu beachten, dass der Repeater nun direkt aufgetastet werden kann und keinen 1750 Hz-Ton mehr benötigt.
Sofern C4FM-Betrieb erfolgt, wird das analoge Funkgerät in Relaisreichweite nur Knattergeräusche wahrnehmen. Um dies zu unterbinden, sendet das Relais im Analogbetrieb FM einen Subaudioton von 103,5 Hz mit aus. Dieser sollte im Gerät programmiert werden, um auf analogen Geräten wirklich nur analoge FM-Signale zu übertragen.
Der neue Repeater läuft jetzt einige Wochen erst einmal im Testbetrieb und wird weiter optimiert. Empfangsberichte und Hinweise gerne an den Standortverantwortlichen, OM Marco Leicher, DM5ML (OV K32 und Z37) unter DM5ML@darc.de.

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Standortkosten für Amateurfunkrelais auf DFMG-Türmen

Am 31. Juli haben sich der Vorstand und die Vorsitzenden der Bezirksverbände zu einer Telefonkonferenz getroffen und zum Thema der Relais auf den DFMG-Türmen den Beschluss gefasst, dass die hierfür anfallenden Mietkosten in den kommenden drei Jahren von der Hauptkasse übernommen werden. weiter–>

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Neuer Verordnungsentwurf mit dem erweiterten „Handyverbot“

Das FM-Funkmagazin berichtete am 14.07.2017 über den neuen Verordnungsentwurf zur Änderung der Straßenverkehrsordnung des Bundesverkehrsministeriums.

Damit geht die geplante Ausweitung des bisherigen „Handyverbots am Steuer“ auf elektronische Geräte der „Kommunikation, Information oder Organisation“ (darunter auch Funkgeräte) in eine neue Runde.

Unter Anderem soll die Übergangsfrist nicht mehr (wie ursprünglich angedacht) auf CB-Funk-Geräte beschränkt sein, sondern alle Funkgeräte umfassen. Lesen Sie den vollständigen Artikel des FM-Funkmagazins hier.

Die Drucksache des Bundesrats (Nr. 556/17) können sie hier einsehen.

 

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Geplante Ausweitung des „Handyverbots“ am Steuer gestoppt

Artikel in der Verkehrsrundschau am 06.07.2017

StVO-Änderung: Bundesregierung stoppt Verordnung!
Das Handyverbot am Steuer sollte auf CB-Funkgeräte ausgeweitet und die Geldstrafe für Rettungsgassen-Muffel erhöht werden. Die Bundesregierung hat ihre Pläne aber vor der Verhandlung im Bundesrat zurückgezogen. Zum Artikel der Verkehrsrundschau –>

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Das neue Funkanlagengesetz ist in Kraft getreten

FM – Das Funkmagazin, berichtet über das neue Funkanlagengesetz (FuAG). Es wurde am 3. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und trat am darauffolgenden Tag in Kraft.

Das neue FuAG ersetzt das bisherige „Gesetz über Funkanlagen und Telekommuni-kationsendeinrichtungen“ (FTEG), das gleichzeitig außer Kraft tritt.

Im Gegensatz zum alten FTEG gilt das neue FuAG nur noch für Funkanlagen, nicht mehr für sog. „Telekommunikationsendeinrichtungen“. In den Anwendungsbereich fallen jetzt auch reine Funkempfangsanlagen.

Vom FTEG her bekannte Ausnahmeregelungen für Amateurfunkgeräte (Selbstbaugeräte bzw. umgebaute Geräte, Bausätze) sind auch im FuAG enthalten, so berichtet das Funkmagazin.  Hier geht es zum Artikel des Funkmagazins.

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Geplante Ausweitung des „Handyverbots“ am Steuer (2)

In der 682. Sitzung des Verkehrsausschusses des Bundesrates am 21.6.2017 hat der Verkehrsausschuss eine Empfehlung für die Bundesratssitzung zum „erweiterten Handyverbot“ *)  ausgesprochen.

„Anders als § 23 Absatz 1a Satz 1 StVO in der derzeit geltenden Fassung, enthält die Neuregelung des § 23 Absatz 1a Satz 1 StVO keinen Verbots-, sondern einen Erlaubnistatbestand. Geregelt werden soll, unter welchen Umständen allein der Führer eines Fahrzeugs ein der Kommunikation, Information oder Organisation dienendes elektronisches Gerät benutzen darf.   …    Demnach muss gewährleistet sein, dass das Gerät vom Fahrzeugführer weder aufgenommen noch gehalten, d. h. „nicht aufgenommen und nicht gehalten“ wird.“

Im Folgenden wird im Sitzungsprotokoll auf CB-Funkgeräte und auf Einsatzfahrzeuge von Behörden und Organisationen mit BOS-Funk nach § 4 Absatz 1 BOS-Funkrichtlinie eingegangen. Es heißt in der Empfehlung des Verkehrsausschusses weiter:

  • „Diese Vorgaben gelten für im Fahrzeug fest verbaute CB-Funkgeräte erst nach dem 30. Juni 2020.“
  • „… dürfen abweichend von § 23 Absatz 1a ein Funkgerät oder das Handteil eines Funkgerätes aufgenommen und gehalten werden, wenn ein Einsatzfahrzeug der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) von einem Berechtigten des BOS-Funks ohne Beifahrer geführt wird.“

Der Amateurfunk ist in dieser Empfehlung nicht erwähnt. Die Schlussfolgerung muss sein, dass  aufgrund des eingangs erwähnten Erlaubnistatbestands die Teilnahme des Fahrzeugführers am mobilen Amateurfunkdienst somit während der Fahrt zukünftig nicht mehr statthaft ist. Eine vollständige Nutzung ist nur dann möglich, wenn der Motor vollständig ausgeschaltet ist. Ein Beifahrer mit Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst hingegen könnte am Amateurfunkdienst im fahrenden Fahrzeug teilnehmen.

Der RTA ist laut DARC-Artikel vom 27.06.17 im Sinne des Amateurfunks weiterhin am Ball.

*) Ausweitung des hand-held-Verbotes auf sämtliche technische Geräte der Drucksache 424/17 -4-Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungselektronik im Straßenverkehr.

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